Unsere Leistungen

Ich biete Ihnen als Facharzt für HNO & Phoniatrie/Pädaudiologie das gesamte Leistungsspektrum dieser drei Fachrichtungen an.

Hals-, Nasen-,
Ohrenheilkunde

Wann sollte man den HNO-Arzt aufsuchen? 

Die Hals‑Nasen‑Ohren‑Heilkunde untersucht und behandelt alles, was im Kopf- und Halsbereich wichtig ist: Atmen, Riechen, Schmecken, sowie das Hören und den Gleichgewichtssinn. Wenn in diesen Bereichen etwas nicht stimmt, kann das den Alltag stark beeinträchtigen. HNO-Ärzte sind darauf spezialisiert, diese Regionen sorgfältig zu untersuchen. Mit einem Ohrmikroskop können in bis zu 12-facher Vergrößerung genaueste Untersuchungen vorgenommen werden und selbst feinste Krankheitsgeschehen mit Präzisionsinstrumenten behandelt werden, noch bevor sich bleibende Schäden entwickelt haben. Mit wenigen Millimeter großen, dünnen entweder starren oder flexiblen Endoskopen können auch tiefe Bereiche der Nase untersucht werden und zielgerichtet wirksam behandelt werden. 

HNO- Ärzte haben also viele unserer Sinnesfunktionen im Blick:

  • Hören: bei Hörverlust, Ohrgeräuschen, Mittelohrentzündungen oder laufenden Ohren
  • Riechen und Schmecken: im Zusammenhang mit Infekten, bei chronischen Erkrankungen der Nase, sowie bei neurologischen Erkrankungen (wie z.B. der Alzheimer Krankheit oder multiple Sklerose) 
  • Gleichgewicht: oftmals wird Schwindel durch Funktionsstörungen des Gleichgewichtorgans im Innenohr verursacht

HNO-Fachärzte sind entsprechend technisch ausgestattet, um solche Krankheitsbilder frühzeitig einzuordnen und die richtige Therapie zu verordnen. 

Verbindung zu anderen Fachgebieten

Die HNO-Heilkunde steht in engem Austausch mit anderen medizinischen Disziplinen, wie z.B. der Neurologie oder der Augenheilkunde, da sich unbemerkte Krankheitsgeschehen in der "Nachbarschaft" zeigen können, aber ihr Ursprung eigentlich im HNO-Gebiet liegt. In diesem Zusammenhang ist auf einige bösartige Erkrankungen hinzuweisen, die lange unbemerkt bleiben, weil sie keine Schmerzen verursachen oder fehlgedeutet worden sind. Risikofaktoren, wie langjähriger Genussmittelkonsum, können eine Rolle spielen. 

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen ermöglichen es, frühzeitig Vorstufen solcher Erkrankungen zu entdecken und rechtzeitig zu behandeln.

Erkrankungen der Speicheldrüsen

Auch die Speicheldrüsen gehören zum Fachgebiet der HNO-Heilkunde. Beschwerden können durch Infektionen, rheumatische Erkrankungen oder auch durch Tumore entstehen. Eine gezielte Diagnostik hilft, die Ursache zu finden und die passende Therapie einzuleiten. 

Phoniatrie
 

Wann sollte man den Phoniater aufsuchen? 

Phoniater beschäftigen sich mit allem, was Stimme, Sprechen und Schlucken betrifft. Wenn Sprechen anstrengend wird, die Stimme heiser und brüchig klingt, ein Kloßgefühl irritiert oder das Schlucken Probleme bereitet, hilft eine phoniatrische Untersuchung dabei, die Ursache zu finden und gezielt zu behandeln.

Stimm‑, Sprech‑ und Schluckfunktionen sind fein aufeinander abgestimmte Prozesse. Störungen können viele Gründe haben, zum Beispiel:

  • Heiserkeit oder Stimmverlust: können auf Überlastungen, aber auch Entzündungen und neurologische Erkrankungen hindeuten
  • Operationen an der Schilddrüse, Halsschlagader oder der Halswirbelsäule können Stimme und Schluckfunktion übergangsweise oder dauerhaft in Mitleidenschaft ziehen

Wir untersuchen, welche Behandlungsmöglichkeiten sinnvoll sind. Dazu gehören sowohl therapeutische Maßnahmen, als auch praktische Hilfen für den Alltag. 

Phoniatrische Untersuchungstechniken

Über die Anwendung der in der HNO-Heilkunde gebräuchlichen Untersuchungsmethoden hinaus, bedient sich der Phoniater spezieller optischer Instrumente und Beleuchtungstechniken. Dadurch können Aussagen über die Feinschwingung der Stimmbänder getroffen werden. Falls erforderlich, können die Ergebnisse mit computergestützten Stimmanalyseergebnissen verglichen und eingeordnet werden. Der Schluckvorgang kann minimalinvasiv durch ein flexibles Endoskop auf dem Weg von der Mundhöhle zur Speiseröhre beobachtet werden. Fehlfunktionen können so aufgedeckt und interpretiert werden. Dies ist ohne eine Narkose möglich. 

Warum eine frühzeitige Untersuchung wichtig ist

In allen (!) Fällen muss frühzeitig gehandelt werden, um dauerhafte Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Die teilweise verbreitete Auffassung, dass Heiserkeit und Schluckstörungen ein kleineres Übel seien, ist falsch. Eine phoniatrische Untersuchung schafft Klarheit und ermöglicht eine gezielte, schonende Behandlung. 

Pädaudiologie 
 

Womit beschäftigt sich die Pädaudiologie?

Die Pädaudiologie beschäftigt sich mit dem Hören und der sprachlichen Entwicklung von Kindern. Ziel ist es, möglichst früh herauszufinden, ob ein Kind gut hören, Sprache richtig erkennen und sich altersgemäß verständigen kann. 

Hören und Sprache im Kindesalter

Damit Kinder Sprache lernen und sich gut entwickeln können, müssen verschiedenste Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu gehören: 

  • Das periphere Gehör – also das Ohr selbst
  • anatomische Gegebenheiten und motorische Fähigkeiten - z.B. Mandelgröße, Zungenbeweglichkeit 
  • Hirnreifung
  • Liebe, Wärme, Akzeptanz
  • u.v.a.m. ("Sprachbaum nach Wendlandt") 

Wie das Gehirn Hör-Reize verarbeitet

Hören endet nicht im Ohr. Die aufgenommenen Signale werden als elektrische Impulse über Nervenbahnen an die Hörzentren im Gehirn weitergeleitet und dort wieder entschlüsselt. Dadurch entstehen Höreindrücke. Es gibt einfache Höreindrücke wie das Richtungshören oder auch komplexere, wie die Nutzsignal-Erkennung im Störgeräusch. Diese Prozesse haben Auswirkungen auf die Sprachentwicklung und die Kommunikationsfähigkeit. Eine genaue Diagnostik hilft, solche Zusammenhänge zu erkennen.

Kindgerechte Hörtests in unserer Praxis

Kinder benötigen Hörtests, die ihrem Alter und ihrer Aufmerksamkeitsspanne entsprechen. In unserer Praxis stehen dafür zahlreiche kindgerechte Hörtests zur Verfügung, mit denen wir unterschiedliche Fragestellungen beantworten können – vom Hörscreening bis zu spezialisierten Verfahren der Hörverarbeitung.

So können wir zuverlässig einschätzen, ob eine Hörstörung vorliegt, wie ausgeprägt diese ist und welche Unterstützung sinnvoll wäre. 

Ohr

  • Inspektion und binokularmikroskopische Untersuchung der Ohren
  • Stimmgabelversuche
  • impedanzaudiometrische Untersuchungsverfahren des Mittelohres 
  • Tongehör- und Sprachverständlichkeitsmessungen 
  • Kinderaudiometrie am Mainzer Kindertisch
  • zentrale Hörfunktionsdiagnostik zur Beurteilung der Hörverarbeitungs- und Hörwahrnehmungsleistungen
  • objektive Höruntersuchungen zur Beurteilung und Lokalisation von Hörschäden (TEOAE, BERA)
  • Neugeborenen-Hörscreening (TEOAE, AABR)
  • Sprachaudiometrie und Freifeldmessungen zur Kontrolle von Hörgeräten
  • Tinnitusanalyse 

 

Nase

  • Inspektion der äußeren Nase, des Naseneingangs und des Naseninneren
  • endoskopische Untersuchung der inneren Nase und der Nasennebenhöhlen
  • Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen der Nase
  • Vorsichtige und schonende Nachbehandlungen nach Operationen
  • Behandlung von Riechstörungen
  • Allergiebehandlung

Mund & Rachen

  • Untersuchung der Zunge und der Zungenbeweglichkeit, sowie der mundmotorischen Fähigkeiten, der Gaumen- und Rachenmandeln und der Ausführungsgänge der Speicheldrüsen
  • Behandlung der akuten und chronischen Tonsillitis (Mandelentzündung)

Kehlkopf

  • Lupenendoskopie und Stroboskopie des Kehlkopfes und der Stimmbandfunktion, ggf. auch videounterstützt
  • transnasale, flexibel endoskopische Untersuchung des Kehlkopfes 
  • Kehlkopfvorsorgeuntersuchung
  • Endoskopische Untersuchung der Schluckfunktion, ggf. auch videounterstützt
  • computerunterstützte Stimmanalyse

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